Besser Lernen, schöner Spielen und entspannter Schlafen mit moderner Raumpsychologie und Feng Shui

Mach den Kinderzimmer Check – Das Kinderzimmer einzurichten, ist echte Herausforderung. Denn Kids brauchen sowohl Bewegungsfreiheit als auch Rückzugsmöglichkeiten. Kein Raum im Haus muss sich so schnell auf wechselnde Bedürfnisse einstellen wie das Kinderzimmer. Denn dieser Raum sollte mit seinem Wachstum Schritt halten. Und wo heute noch getobt wird, ist morgen schon Chillen angesagt.

In Fernost und Amerika werden schon seit Jahren psychologische Aspekte in der Kinderzimmergestaltung erforscht und angewendet. Im deutschen Wohnungs- und Hausbau werden architekturpsychologische Aspekte leider nur selten berücksichtigt. Das betrifft vor allem die stiefmütterliche Behandlung von Kinderzimmern. Hier soll oft auf kleinstem Raum gespielt, gelernt und geschlafen werden. Dazu braucht es eine geschickte, kindgerechte Aufteilung.

Dein Nachwuchs schläft schlecht? Bleibt nicht gerne alleine in seinem Kinderzimmer? Die Leistungen in der Schule verschlechtern sich ohne scheinbaren Grund? Dein Kind ist ständig unkonzentriert ist oder hat zu nichts Lust?

Dann kann Raumpsychologie kombiniert mit Feng Shui vielleicht helfen. Denn manchmal liegen die Ursachen in der direkten Umgebung – dem Kinderzimmer. Und geht’s dem Kind gut, geht’s der ganzen Familie gut.

Kinder reagieren auf die Einflüsse der Umgebung noch wesentlich stärker als wir Erwachsenen. Umso wichtiger ist es, das Kinderzimmer genauestens unter die Lupe zu nehmen, wenn es zu Problemen kommt. Mit einigen grundlegenden Prinzipien kannst du das leicht selbst umsetzen. Los geht’s!

Die drei Zonen im Kinderzimmer

Achte darauf, das Kinderzimmer in drei Zonen einzuteilen: eine aktive zum Spielen, eine halbaktive zum Lernen und eine ruhige zum Schlafen. Das kannst du zum Beispiel durch Raumteiler oder/und verschiedene Wandfarben oder Bodenbeläge realisieren.

Ein Tipp: geh ruhig mal runter auf die Knie und betrachte den Raum aus der Perspektive deines Kindes. Lege dich mal zur Probe ins Kinderbett. Oder setz dich an den Schreibtisch. Was fällt dir auf?

Gestalte den Schlafbereich am besten ruhig, etwas dunkler, mit verschiedenen Lichtquellen. Die Zone zum Spielen und Toben dagegen hell und aktiver. Beim Lernen sollte eine ruhige Atmosphäre herrschen.

Die Position des Bettes ist sehr wichtig. Optimal steht es mit dem Kopfteil an einer festen Wand, damit es eine ordentliche „Rückendeckung“ hat. Das ist die sogenannte „Power-Position„.
Wenn dein Kind im Bett liegt, sollte es Tür und Fenster sollte im Blick haben.
Außerdem hat jeder von uns seine „guten“ Richtungen. Kinder finden die noch instinktiv und drehen sich nachts im Bett wie ein Kreisel, um sie zu finden. Sie hängt vom Geburtsdatum und Geschlecht deines Kindes ab.
Mehr zum Thema „besser schlafen“ findest du hier.

Außerdem solltest du schweren Regale oder andere Gegenstände (massive Lampen o.ä.) über dem Bett vermeiden.

Feng Shui Kinderzimmer

So steht der Schreibtisch richtig

Viele Eltern stellen den Schreibtisch direkt vor das Fenster, damit er genügend Tageslicht bekommt. Oder vor eine Wand, die die Sicht dann blockiert (das „Brett vor dem Kopf“). Beides ist aus Feng Shui Sicht meistens keine gute Lösung. Denn für den Schreibtisch gilt dasselbe wie für das Bett. Das heißt, er sollte so positioniert sein, dass dein Kind mit dem Rücken zu einer festen Wand sitzt und von seiner Position aus den gesamten Raum überblicken kann.
Denn es gibt nichts Schlimmeres für die Konzentration und Motivation, als mit dem Gesicht gegen die Wand und dem Rücken zur Tür zu sitzen. Das ist ein Fehler, der leider oft in Kinderzimmern gemacht wird.

Kindgerechte Möbel

Die Möbel sollten mit den Kleinen mitwachsen und sich verändern können. Die dauerhaften Möbel sind am besten hell, leicht und flexibel. So kannst du sie gut im Raum verschieben. Wird dein Kind älter, passt sich das Kinderzimmer damit leicht an. Denn die Kids brauchen Veränderung.

Schlichte Möbel kannst du kindgerechter machen mit bunten Möbelknäufen, Aufklebern, Wand-Tatoos, Klebefolien außen und in den Schubladen und Regalen. Ändert sich das Lieblingsthema von Dinosauriern auf Superman oder von Prinzessin Lillifee auf Barbie oder Bibis Beautypalace, wird das Möbelstück so schnell angepasst.

Je älter dein Kind wird, desto mehr möchte es seine eigene Persönlichkeit finden und sich von seinen Eltern und Geschwistern abgrenzen. Die Gestaltung des eigenen Zimmers ist hier ein perfektes Mittel! Auch wenn es den Eltern dann oft eine Menge Toleranz abfordert.

Spitze Ecken und Kanten solltest du vermeiden, wenn sie auf das Bett oder den Schreibtisch zeigen. Neben der Verletzungsgefahr nehmen Kinder sie oft unbewusst als bedrohlich wahr.

Am besten sind verschiedene Lichtquellen in den einzelnen Bereichen. Fenster sollten mit einem Rollo oder dicken Vorhängen gut verdunkelt werden können. Fröhliche Bilder, Kunstwerke der Kleinen und bunte, weiche Teppiche sorgen für eine kindgerechte Atmosphäre.

Babyzimmer Feng Shui

Kinder mögen es bunt! Aber welche Farbe ist die richtige?

Am besten sind hier neutrale, helle und warme Farben wählen, die zu den Kindermöbeln passen, zum Beispiel Pastelltöne. Viele Kinder mögen kein Weiß. Die farbpsychologische Forschung geht davon aus, dass sich Blau ganz besonders für Schlafecken eignet und Rot die Kreativität fördert. Allerdings nur dezent eingesetzt. Denn allzu kräftige Farben können einen negativen Einfluss auf den Schlaf oder die Konzentrationsfähigkeit des Nachwuches haben.

Sorgt gemeinsam für Ordnung

Ich weiß, das ist leicht gesagt. Aber Ordnung ist auch im Feng Shui die halbe Miete. Das ist in Kinderzimmern oft schwer, weil die Kleinen Unordnung meist nicht so stört. Trotzdem sollte dein Kind vor dem Schlafengehen selbst sein Zimmer aufräumen.

Du kannst dein Kind hier unterstützen, indem du für ausreichend Stauraum sorgst. So können Spielsachen zum Beispiel schnell und einfach in großen Kisten untergebracht werden. Außerdem sollte Kleidung, aus denen dein Kind herausgewachsen ist, verschenkt, verkauft oder entsorgt werden. Das gilt auch für kaputte Spielsachen oder die, die nicht mehr genutzt werden. Dein Kind kann so selbst viel besser Ordnung halten. Mit der ausgedienten Kinderspielküche, den großen Duplo-Legosteinen und anderen Spielsachen, die nicht mehr altersgerecht sind, spielt es eh‘ nicht mehr. Die blockieren nur den Platz für aufgeräumte Lieblingsspielsachen.

Geschlossene Schränke und Regale sind übrigens besser als offene. Denn sie schaffen eine klare, harmonische und ordentliche Atmosphäre.

Immer mehr Technik im Kinderzimmer

Kinder sind empfänglicher für Schwingungen als Erwachsene und reagieren empfindlicher auf Störungen. Daher solltest du mögliche Quellen für Elektrosmog vermeiden. Geräte wie Fernseher, Computer, Playstation, Radiowecker, X-Box & Co. haben bis zur Pubertät nichts im Kinderzimmer verloren – und schon gar nicht im Schlafbereich. Metallbetten wirken wie Antennen und leiten die Elektrizität direkt ins Kinderbett.

Abhilfe schafft hier die Methode „Stecker raus“ – also den Computer richtig runterfahren statt ihn auf Standby lassen. Oder noch besser: der Einbau eines Netzfreischalters durch den Elektriker im Sicherungskasten.

Und das Allerwichtigste zum Schluss:

Dein Kind sollte immer das Gefühl haben, dass es sein Zimmer ist. Kinder wissen meistens intuitiv, was gut für Sie ist. Deshalb solltedu dein Kind unbedingt bei der Gestaltung des Zimmers mitentscheiden lassen. Denn ist das Kind glücklich, sind die Eltern es auch.

Ausführliche Infos findest du auch in meinem gratis Leitfaden „Kinderzimmer Check

Kinderzimmer Check, Feng Shui Hamburg

Adresse

Anke Otte  
Feng Shui Beratung  
Rathenaustraße 2
22297 Hamburg

Kontakt

01515/9861444  

Pin It on Pinterest

Share This