Endlich ausmisten – so geht’s!

Feng Shui Tipps für dein Wohlfühl-Zuhause

Das Altpapier stapelt sich, deine Schränke platzen aus allen Nähten, weil du (und vielleicht auch dein Partner) alles mögliche ansammeln? Und wo war noch mal der Kellerschlüssel? Entrümpeln und Ordnung halten ist gar nicht so schwer – man muss nur mal anfangen!

Das Ende der Aufschieberitis

Irgendwann kommt der Tag, an dem man es satt hat, einfach Ballast abwerfen und sich wieder Platz schaffen muss. Alles, was in der Wohnung irgendwann keinen Platz mehr fand, wurde in den Keller geräumt. Da ist jetzt kein Platz mehr, und auch die Wohnung ist so zugestellt, dass man nützliche Sachen nicht mehr findet.

Oberflächlich sieht vielleicht noch alles toll und aufgeräumt auf. Aber seien wir mal ehrlich, wie sieht es IN den Schränken und Schubladen aus? Zeit auszumisten!

Was ist eigentlich Gerümpel?

Im Feng Shui wird Gerümpel aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet. Unordnung kompliziert dein Leben und stiehlt wertvolle Zeit. Außerdem raubt es auch deine wertvolle Lebensenergie.

Gerümpel ist alles, was du nicht verwendest, nicht magst. Oder für das du keinen Platz in deinem Zuhause hast. Entweder nutzt du es, magst es, findest einen Platz dafür oder lässt es gehen. So einfach ist das.
Dann hat alles einen Platz. Und es ist Platz für alles.

Tipps für’s Entrümpeln mit Feng Shui

Plane am besten einen konkreten Zeitpunkt zum Ausmisten. Reicht dir ein bestimmter Tag (bei kleinen Mengen)? Oder braucht es mehr? Dann geh am besten schrittweise vor und plane kleinere Zeiteinheiten von 5-10 Minuten an mehreren Tagen. Teile die Arbeit ein. Es hilft dann nichts, sein Pulver gleich am ersten Tag zu verschießen und dann entmutigt aufzugeben.

Welche Tageszeit ist für dich die beste? Gleich morgens oder eher abends? Setze dir richtige Termine. Und nimm diese ernst – am besten trägst du sie gleich in deinen Kalender ein (mit Erinnerungsfunktion!).

Um dem inneren Schweinehund ein Schnippchen zu schlagen, belohne dich nach jeder Entrümpelungs-Einheit. Ganz wichtig! Ausmisten ist dann doch Arbeit. Eine schöne Tasse Kaffee mit einer Freundin, ein Film oder ein Spaziergang – entscheide selbst!

Besorge dir drei Kartons (oder Taschen, Säcke o.ä.). Denn am besten funktioniert es, wenn du die Sachen gleich in Behälter sortierst. Beschrifte diese entsprechend mit „WEG“ (Müll), „GEHT NOCH“ (Reparatur/Recycling), „FRAGEZEICHEN“ (Übergang).

Außerdem brauchst du eine Uhr – am besten einen Timer -, um die Zeit im Griff zu haben. 5-10 Minuten pro Tag reichen aus. Oft werden daraus mehr, aber übertreib es nicht. Maximal 30 Minuten pro Tag sollten es sein!

Los geht’s!

Mach Fenster und Türen auf (im Winter zumindest einen Spalt). Und lass frische Luft rein. Sorg für gutes Licht, krempel die Ärmel hoch.

Alles, was du tun musst, ist im Rhythmus zu bleiben, die Zeit im Auge zu behalten. Und dir selbst versprechen, maximal 30 Minuten auszumisten.

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Such dir eine Stelle aus, die du oft vor Augen hast. So siehst du die Fortschritte – das motiviert. Die Garderobe, die Sockenschublade, der Nachttisch.

Stell dir gute Musik an. Gib dir einen Ruck.

Entrümpeln mit Feng Shui

Hol dir die drei Kartons. Nimm jetzt jeden Gegenstand einzeln in die Hand und entscheide schnell, in welchen der drei Kartons er kommt. Wenn es länger als 30 Sekunden dauert, gehört er in die Fragezeichen-Box.

Mach im selben Rhythmus mit jedem Gegenstand weiter, bis die Zeit abgelaufen ist. Mach nicht länger als 30 Minuten. Sobald die Zeit abgelaufen ist, bist du für den Tag fertig. Klopfe dir selbst auf die Schulter. Und mach etwas, das dir Spaß bringt.

Der Grund, warum ich „SCHNELL in eine der drei Boxen“ sage, ist, dass deine erste Reaktion in der Regel genau die richtige ist. Wenn du zögerst und nicht weißt, was du mit dem Gegenstand tun sollst, bremst er dich total in deiner Dynamik aus.

Der Schlüssel ist weiterzumachen, sich jeden Tag erneut zu motivieren und nicht zu viel auf einmal machen. So bleibt der Spaß beim Ausmisten. Und die ersten Erfolge stellen sich rasch ein.

Wie geht es weiter?

Anstatt überall in der Wohnung Stapel und Haufen zu bilden, bestimm einen Bereich für die Kartons, quasi als „Entrümpelungszentrale“.

Es wird mit Sicherheit Dinge mit starken emotionalen Bindungen geben. Zum Beispiel Erb- oder Erinnerungsstücke, bei denen es schwer fällt, sich zu trennen. Keine Sorge, packe die in deine Fragezeichen-Kiste, bis du weißt, wohin damit.

Was dann mit dem Müll-Karton passiert, ist klar. Für die Dinge aus dem zweiten Karton gilt: Verkaufen über Ebay, Facebook-Kleinanzeigen, andere Internetplattformen oder auf Flohmärkten.

Sachen zu verschenken: Mach anderen Menschen eine Freude. Krankenhäuser, Stadtbüchereien oder Schulen nehmen gerne Bücherspenden, Kindertagesstätten Spielzeug. Je schneller du diesen Karton los wirst, umso besser.

Der Fragezeichen-Karton ist schwieriger. Wenn du mutig genug bist, schließ diesen Karton weg (im Keller oder einem externen Speicher). Streich dir einen Tag im Kalender an in ca. sechs Monaten. Wenn du dich dann nicht mehr erinnern kannst, was drin ist, entsorge den Karton, ohne ihn zu öffnen.

Feng Shui Entrümpeln, Mülleimer

Noch nicht motiviert genug?

Du hast Lust bekommen, so richtig auszumisten? Kannst dich aber noch nicht genut motivieren? Dann mach mit bei meiner 21-Tage-Challenge: Entrümpeln mit Spaß und Feng Shui“.

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Adresse

Anke Otte  
Imperial Feng Shui Beratung  
Abelke-Bleken-Ring 6
21037 Hamburg

Kontakt

01515/9861444  

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